Samstag, 7. Mai 2022

Moppedtour Irland 2022

Schon vor zwei Jahren hatten wir unsere Irland-Tour geplant, dann kam die Corona-Pandemie und machte alles zu nichte.

Nun endlich war es soweit, am 07. Mai 2022 ging es endlich zum

Nun aber erst einmal der Reihe nach:

Samstag, den 07.05. (IR-Tour Tag 1 von 20)

Nun ging es endlich wieder auf Tour, genauer nach Irland...
 
Allerdings gab es auch schon das erste Hindernis. Gestern wurde uns kurzfristig mitgeteilt, dass unsere Fähre gecancelt wurde und wir erst 2 Tage später nach Irland übersetzen konnten, aber davon erzähle ich später noch mehr...
Also mussten wir erst einmal die Unterkunft in Frankreich und Irland umbuchen.

Wir, das waren 7 Mitglieder der BBMIG.

Um 9h trafen wir uns dann alle am Rasthof Michendorf, von hier aus ging es dann gemeinsam auf die erste Etappe (364km), bis zu unserem ersten Übernachtungsstopp.
Unsere Strecke führte uns dabei über den Harz (wo wir auch gleich vom Regen getauft wurden) bis nach Kassel.

Ankunftsbierchen

Bei solchen Reisen haben wir immer ein kleines Ritual, auf der letzten Tanke vor der Unterkunft kaufen wir uns alle 1 Bier und sobald wir den Parkplatz der Unterkunft erreicht hatten, wird als allererstes ein "Ankunftsbierchen gezischt" und das taten wir nun auch hier...
Da das Hotel kein offenes Restaurant hatte, mussten wir unser leckeres Abendessen beim Pizzaboten bestellen und ließen den Tag gemütlich beim Bierchen ausklingen...

 
Unsere Unterkunft:  
ibis Hotel Kassel, Heinrich-Hertz-Str. 3, Waldau, 34123 Kassel (D)  

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Sonntag, den 08.05. (IR-Tour Tag 2 von 20)

2. Etappe (280km), Fahrt nach Bad Münstereifel (D)

Heute ging es nun weiter in Richtung Irland. Gleich zu Beginn warteten ein paar kurvige Strecken-Abschnitte auf uns. 
Ein Highlight war auch die Fährenüberfahrt auf dem Rhein, nach Bad Godesberg. Der heutige Etappenstopp mit Übernachtung, im Hotel zur Waage, war in Bad Münstereifel...

Beim gemütlichen, gemeinsamen Abendessen, bei einem oder auch zwei Bierchen, ließen wir den Abend ausklingen...😁

Unterkunft: Hotel zur Waage, Bahnhofstraße 50a, 53902 Bad Münstereifel (D) 

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Montag, den 09.05 (IR-Tour Tag 3 von 20)

3. Etappe (326km), Fahrt nach St. Quentin (F)

Heute ging es nun weiter in Richtung Irland. Wir waren heute in drei Länder unterwegs. Deutschland, Belgien und Frankreich. 
 
Es ging durch die Eifel, die Ardennen und in Givet an der Maas (F), machten wir dann eine ausgiebige Kaffeepause im *Café du Musée*.

Leider hatten wir heute unsere längste und auch langweiligste Etappe, mit 320km. Als wir in St. Quentin, unseren 3tem Etappenziel, angekommen sind, waren wir ganz schön kaputt. Nix desto trotz behielten wir unsere Tradition bei, das Ankunftsbierchen... 😁 
 
Hier übernachteten wir im ibis Budget Hotel, naja man sollte schon den Unterschied kennen, denn das "ibis Budget" (blaues Firmenlogo) ist sehr spartanisch ausgestattet, überhaupt kein Vergleich zum normalen ibis (rotes Firmenlogo) Aber egal, es is ja nur für eine Nacht und es ist alles in dem kleinen Zimmer vorhanden. Bett, Dusche und Toilette. Das alles hat den Charakter einer sehr kleinen Schiffskabine....  

Am Abend mussten wir uns mal die Beine vertreten und hatten einen kleinen Bummel durch St. Quentin unternommen. 

 

Unterkunft: ibis budget SQ Centre Gare  84, rue Michelet, 02100 Saint-Quentin (F) 

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Dienstag, den 10.05 (IR-Tour Tag 4 von 20)

4. Etappe (330km), Fahrt nach Caen (F)

Weiter ging es auf unserer Tour nach Irland. Von St. Quentin ging es heute nach Caen in die Normandie. 
Die Strecke war wie gestern, eine lange Etappe mit wenig Highlights. 
 
Eines davon war der Besuch beim Harley Dealer (Harley-Davidson Amiens), um mir mein obligatorisches Dealer-Shirt und meinen Stempel für meinen *Riding Pass* abzuholen.
 
Das zweite Highlight war der Stopp am *Deauville Beach*, um uns den Atlantik anzuschauen, bevor es zum Hotel ging.

Am Hotel angekommen gab es allerdings erst einmal einen Dämpfer. Ausgerechnet hier, wo wir zwangsläufig 3 Nächte bleiben, gibt es keine Parkplätze. Wir waren gezwungen unsere Moppeds in einer Tiefgarage abzustellen, für 18£/24Std pro Mopped. .
Der Rest des Tages war dann wie immer...
Gemütliches gemeinsames Abendessen, bei einem oder auch zwei Bierchen, den Abend ausklingen lassen...


Unterkunft: Hotel Bernieres, 50 Rue De Bernières, 14000 Caen (F)

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Mittwoch, den 11.05 (IR-Tour Tag 5 von 20)

5. Etappe (180km) *Besichtigung Schauplatz Normandie-Invasion*

Heute ging es NICHT weiter Richtung Irland, denn da unsere Fähre kurzfristig gecancelt wurde, mussten wir 2 Nächte länger in Caen bleiben. Hatte aber auch den Vorteil, dass wir nun mehr Zeit für die Besichtigung der D-Day Schauplätze hatten und so nutzten wir den heutigen Tag für einen Tagesausflug zum *Ohama Beach*. 
Als *Omaha Beach* bezeichneten die Alliierten im Zweiten Weltkrieg einen französischen Küstenabschnitt in der Normandie bei Colleville-sur-Mer und Saint-Laurent-sur-Mer, an dem die Landung des V. US-Korps im Rahmen der Operation Neptune stattfand. Historischer Strand mit Ruinen deutscher Bunker und einer Skulptur zu Ehren der Soldaten des 2. Weltkriegs.  
 
"D-Day und die Landung der Alliierten in der Normandie" 
Die Landungen in der Normandie waren die Landungsoperationen und damit verbundenen Luftlandeoperationen am Dienstag, den 6. Juni 1944. Mit dem Codenamen Operation Neptun und oft als D-Day bezeichnet, war es die größte Invasion auf See der Geschichte. 

Doch zuvor ging es erst einmal wieder zum nächsten Harley Dealer
 (HARLEY-DAVIDSON CAEN), ihr wisst ja mittlerweile warum ...

Nach dem Dealer-Besuch ging es dann zur *Batterie de Longues-sur-Mer*
 
Die *Batterie Longues-sur-Mer* ist die einzige deutsche Küstenbatterie des Atlantikwalles mit noch erhaltenen Kanonen in der gesamten Normandie. Die *Batterie de Longues-Sure-Mer* vermittelt einem einen kleinen Eindruck dessen, was die Alliierten bei der Landung am D-Day erwartet hat.

Hier hatten wir uns die Bunkeranlagen angeschaut.  


Anschließend ging es weiter zum besagten *Ohama Beach*. Wo wir einen Abstecher zum *Normandy American Cemetery*

Der *Normandy American Cemetery and Memorial* ist ein Friedhof und Denkmal des Zweiten Weltkriegs in Colleville-sur-Mer, Normandie, Frankreich, das amerikanische Truppen ehrt, die im Zweiten Weltkrieg in Europa gefallen sind. 

Der nächste Stopp war dann das *Overlord Museum

Das *Overlord Museum* ist ein Museum in, welches die alliierte Landung in der Normandie mit der Operation Overlord und die darauffolgende Entwicklung des Zweiten Weltkrieges thematisiert. 

und die Widerstandsnester (*WN61 & WN62*).

Der Stützpunkt *WN 61* lag östlich vom sogenannten Exit 3, ist ja gleich neben *WN 62* und das ist ja der Hotspot am *Omaha Beach*. Das Widerstandsnest 62 (kurz *WN 62*) war ein befestigter und teilweise verbunkerter deutscher Stützpunkt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, der sich als Teil des Atlantikwalls an der Küste der Normandie befand. Die Bekanntheit dieser Verteidigungsstellung rührt aus der Tatsache, dass die US-amerikanischen Landungstruppen, die 1944 im Rahmen der Operation Overlord anlandeten, durch das Abwehrfeuer dieser Stellung enorm hohe Verluste erlitten.

Im Anschluss ging es dann noch zum *Pointe du Hoc*, wo wir ebenfalls Halt machten.

Die *Pointe du Hoc* ist ein 500 Meter langer und etwa 30 Meter hoher Abschnitt an der Steilküste an der Calvados Küste in der Normandie in Frankreich, etwa 6,4 Kilometer von dem von den Alliierten Omaha Beach getauften Strandabschnitt entfernt. 

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Donnerstag, den 12.05 (IR-Tour Tag 6 von 20)

6. Etappe (260km) Tagestour  *Le Mont Saint Michel*

Den letzten Tag in Caen hatten wir wieder mit einer Tagestour gefüllt. Allerdings teilten wir uns heute in zwei Gruppen auf. 
 

Die eine Gruppe fuhr nochmals zum Invasionsspektakel *Ohama Beach* und die anderen machten einen Ausflug nach *Le Mont Saint-Michel*.

Die Gemeinde besteht aus der felsigen Insel Mont Saint-Michel in der Bucht des Mont-Saint-Michel im Wattenmeer der Normandie. Die Insel, die nach dem Erzengel Michael benannt ist, ist etwa einen Kilometer von der Küste entfernt. Was für ein gigantischer Anblick...

Auf der Rückfahrt machten wir dann noch Zwischenstopp am Deutschen Soldaten-Friedhof *Mont d’Huisnes*. 

Die Deutsche Kriegsgräberstätte *Mont d’Huisnes* wurde für die deutschen Gefallenen des Zweiten Weltkriegs in Frankreich in Form eines Mausoleums (Gruftbau) errichtet. Sie ist der einzige deutsche Gruftbau in Frankreich und wurde am 14. September 1963 eingeweiht. Sie liegt einige hundert Meter nördlich der Gemeinde Huisnes-sur-Mer und einige Kilometer südwestlich von Avranches nahe der Baie du Mont-Saint-Michel in der Normandie. Hier wurden mehr als 11000 Deutsche Soldaten begraben... 

...und einen weiteren Stopp am *Museum D-Day Omaha*

"Tausende von Originalstücken, die auf mehr als 3000 m2 in einem authentischen Gebäude aus amerikanischer Zeit ausgestellt sind. Dieses Museum befindet sich zwischen dem amerikanischen Friedhof und der Pointe du Hoc und präsentiert eine einzigartige Sammlung (Enigma-Maschine, Landungsboot usw.), die seit fast fünfzig Jahren zusammengetragen wurde von einem leidenschaftlichen Vater, der inzwischen verstorben ist und seinen beiden Söhnen die Aufgabe überlässt, diese Pflicht der Erinnerung aufrechtzuerhalten.

Der Rest des Tages war dann wie immer... 

Gemütliches gemeinsames Abendessen, bei einem oder auch zwei Bierchen, den Abend ausklingen lassen...😁

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Freitag, den 13.05. (IR-Tour Tag 7 von 20)

7. Etappe (128km), Fahrt zum Fährhafen Cherbourg. 

Heute ging es nun endlich weiter in Richtung Irland
Auf unserer Strecke zum Fährhafen Cherbourg, machten wir einen Zwischenstopp in *Sainte Mère Église*. 
 

*Sainte-Mère-Eglise
ist ein kleines Städtchen ganz in der Nähe von Utah Beach. Es ist berühmt, weil sich am 6. Juni 1944 am Kirchturm von Sainte-Mère-Église der Soldat John Steele während der Operation Overlord mit seinem Fallschirm verfing.  
 
 
Danach ging es dann endlich zum Fährhafen. Weil unsere Fähre aber erst um 21h ablegte, nutzten wir Die Zeit für eine Besichtigung des Cité de la Mer, des Titanic-Museum und dem größten begehbaren Atom-U-Boot *Le Redoutable*.
Das *Cité de la Mer*, ist ein großes Tiefsee-Museum. Es liegt direkt am Hafen, in dem ehemaligen Auswanderer-Hafenbahnhof im Art déco-Stil. Wussten Sie, dass die Titanic in Cherbourg anlegte, bevor sie ihre schicksalhafte Reise nach New York unternahm? In der *Titanic-Ausstellung* des Tiefseemuseums erfahren Sie mehr dazu. Neben den spannenden Auswanderergeschichten besichtigen Sie hier das größte U-Boot der Welt. Die *Le Redoutable (S 611)* war das Typschiff der Redoutable-Klasse. Die 1971 in Dienst gestellte Le Redoutable (französisch für "Der Furchterregende") war das erste Atom-U-Boot der französischen Marine. Die *Le Redoutable* wurde 1991 außer Dienst gestellt und ist inzwischen das größte öffentlich ausgestellte Museums-U-Boot der Welt.  
 

Die 2019 neu eröffnete Ausstellung „Ozean der Zukunft“ zeigt die Wunder unserer Meere und wie wir sie schützen können. Im Cité de la Mer bestaunen Sie und Ihre Kinder außerdem das mit 11 Metern tiefste Aquarium Europas. 

Im Anschluss ging es dann ging es endlich auf die Fähre. Als wir unsere Positionen eingenommen hatten, wurden unsere Moppeds vom Schiffspersonal professionell verzurrt. 👌👍Das hatten wir leider bei anderen Fähren schon schlechter erlebt. 

Pünktlich um 21h legten wir dann ab, mit Kurs Richtung Irland (2 Tagen später, als geplant) und wurden mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt.

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Samstag, den 14.05. (IR-Tour Tag 8 von 20)

8. Etappe (205km), wir sind auf der *Grünen Insel*

Heute gab es nicht viel zu berichten, eigentlich war es eher ein stressiger Tag. Die Überfahrt dauerte 16,5 Std. und wir wollten diese Zeit nutzen, um uns etwas zu erholen. Aus diesem Grunde hatten wir uns auch Schlafkabinen gebucht.
Dadurch das unsere eigentliche Fähre vom 11.05 gecancelt wurde und wir umgebucht wurden, waren alle Kabinen ausgebucht. 
Wir hatten dann versucht im Aufenthaltsraum ein wenig zu schlafen, was aber nicht so toll war.
Hinzu kam dann noch etwas rauer Seegang, was für mich (bin halt nicht für die See geboren) die Sache noch mehr erschwerte. 


Um 12.30h erreichten wir dann endlich den irischen Fährhafen Roslare. Nun ging es noch 200km bis nach Limerick. 

Allerdings gab es heute wieder einen Zwischenstopp Harley Dealer "Waterford", für das Obligatorische....

Danach machten wir uns nun endgültig auf den Weg, zu unserer Unterkunft in Limerick, wo wir uns für die nächsten 9 Nächte einquartiert hatten.


Nach gefühlten 36Std ohne Schlaf, war heute nach dem frühen Abendessen, im Cobblestone Joes, Feierabend...

 
 
Unterkunft:  
The Old Quarter Townhouse, Little Ellen Street V94 P386 Limerick (IR) 

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Sonntag, den 15.05. (IR-Tour Tag 9 von 20)

9. Etappe (255km), Tagestour zum Loop Head

Heute war der erste richtige Tag in Irland, den wir bei schönem Wetter auch gleich für eine Tagestour zum *Loop Head* nutzten.

Wir starteten von Limerick und es ging erst einmal Richtung *Wild Atlantic Way* Küstenstraße, wo auch der erste Fotostopp stattfand. 

Der zweite Fotostopp war am *Carrigaholt Castle*. 

*Carrigaholt Castle* ist die Ruine eines Tower House im Fischerdorf Carrigaholt im Westen des irischen County Clare. Sie wurde um 1480 errichtet und steht am Ende der Pier über dem Ästuar des Shannon und dem Fischerhafen. Es handelt sich um ein gut erhaltenes Tower House mit fünf Stockwerken.

Die Burg stand eigentlich gar nicht auf unserer Liste, ich hatte durch Zufall ein kleines Hinweisschild mit der Aufschrift *Carrigaholt Castle*, beim Vorbeifahren gesehen und so kehrten wir kurzerhand um, um uns das mal näher anzuschauen. Was sich dann auch als positiv erwiesen hatte, denn die Burg, genauer genommen ist es ein Wohnturm, war gut anzuschauen. Nach ein paar Fotos ging es dann weiter auf unserer Route zum *Loop Head Lighthouse*.

Der dritte Fotostopp war danach am *Loop Head Lighthouse*




*Loop Head* ist eine Landzunge an der Nordseite der Mündung des Shannon in der Grafschaft Clare im Westen Irlands. Loop Head ist durch einen markanten Leuchtturm "Loop Head Lighthouse" gekennzeichnet. Der Leuchtturm von Loop Head ist das Kronjuwel der Halbinsel Loop Head im Westen von Clare. Dieser historische Leuchtturm steht direkt am Rand der Küste mit Blick auf den Atlantischen Ozean mit Blick auf Dingle und an klaren Tagen bis zu den Cliffs of Moher. Der Leuchtturm ist fast das ganze Jahr über für Besichtigungen und Unterkünfte geöffnet.

Von hier bietet sich eine grandiose Aussicht auf die Steilklippen, eine tolle Alternative zu den *Cliffs of Moher* und *Cliffs of Kerry*. Wir konnten uns hier einfach nicht satt sehen an der Schönheit dieser Küstenlandschaft. Aber irgendwann mussten wir weiter, denn wir hatten ja noch weitere Fotostopps, auf unserer Route, eingeplant. 

Unter anderem war nicht weit von hier schon unser nächster Stopp, Fotostopp vier *The Bridges of Ross*

*Bridges of Ross* ist einer der ungewöhnlicheren Orte in Clare. Dieser atemberaubende natürliche Meeresbogen ist einer der Höhepunkte der Halbinsel *Loop Head* und passt perfekt zu einem Ausflug zum *Loop Head Lighthouse*. Der Name dieses Naturmerkmals ist leicht irreführend. Ursprünglich gab es drei natürliche Meeresbögen, von denen zwei nach vielen Jahren der Erosion ins Wasser gefallen sind. Es ist nur noch eine Brücke übrig, aber der Ort wird immer noch im Plural als *Bridges of Ross* bezeichnet. Sie können die Brücke von der Straße aus nicht sehen, und es ist ein kurzer Spaziergang von 5 bis 10 Minuten erforderlich, um den darüber liegenden Aussichtspunkt zu erreichen. Obwohl nur noch eine der ursprünglichen drei Brücken übrig ist, ist dies immer noch ein spektakuläres Naturdenkmal, das einen Besuch wert ist. *The Bridges of Ross* befindet sich auf der Nordseite der Halbinsel *Loop Head*, kurz vor bzw. nach dem *Loop Head Lighthouse* in der Grafschaft Clare. (Je nachdem von welcher Seite man kommt)

Fotostopp fünf war dann am *Kilkee Cliffs*.

Die *Kilkee Cliffs* zählen noch immer zu den Geheimtipps in Irland, denn aufgrund ihrer Nähe zu den spektakulären *Cliffs of Moher* werden sie von vielen Reisenden außen vor gelassen. Doch richtige Irlandfans wissen: Die teilweise bis zu 80 Meter hohen *Kilkee Cliffs* sind mindestens genauso sehenswert, wie der berühmte große Bruder! Besucher sind vor allem von der Ursprünglichkeit dieser Küstenregion begeistert und schätzen die Ruhe, die sie bei einer Wanderung entlang des *Cliff Walks* finden können.

Unser sechster & letzter Fotostopp für heute, war am "The Candle Stick".

*The Candle Stick* ist ein Felsen, der ca. 5 km südwestlich des Badeortes Kilkee (Co. Clare) vor der Küste im Meer steht

Von hier aus machten wir uns nun auf den Heimweg nach Limerik



Den Abend ließen wir dann gemütlich, beim Abendessen und einigen Bierchen, im *The Old Quarter* ausklingen...


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Montag, den 16.05. (IR-Tour Tag 10 von 20)

10. Etappe (240km), Tagestour "Wild Atlantic Way" 

Die heutige Tagestour war *Wild Atlantic Way* 

Der *Wild Atlantic Way* - Irlands spektakuläre Küstenstraße, mit über 2600 km Länge eine der längsten ausgewiesenen Küstenstraßen der Welt – schlängelt sich entlang der irischen Westküste von der Halbinsel Inishowen im Norden des County Donegals bis ins Küstenstädtchen Kinsale im Süden des County Cork. 
Die Route führt durch eine von der Naturgewalt des Ozeans geformte Küstenlandschaft, deren landschaftliche Schönheit und Vielfalt einzigartig ist. 

Doch bevor es los ging starteten wir den Tag erst einmal mit einem typischen irischen Frühstück.

Für den Hinweg hatten wir uns für die Küstenstraße entschieden und unser erster Fotostopp sollte *Carrigafoyle Castle*, doch auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einem interessanten Bauwerk vorbei, wo wir dann erst einmal anhielten: *Glin Castle*

Diese georgianische Gothick-Folly-Lodge war eine von drei, die in den 1820er Jahren als Teil der Verbesserungen des Anwesens von *Glin Castle* gebaut wurden.

Nun ging es aber weiter zum eigentlichen Fotostopp *Carrigafoyle Castle*

*Carrigafoyle Castle*, erbaut zwischen 1490 und 1500, gilt als eine der stärksten irischen Festungen. Es steht auf einem Felsen in einer kleinen Bucht vor der Shannon-Mündung, und sein Name ist eine Anglisierung des Irischen Carraig an Phoill „Felsen des Lochs“ 

Die Burgruine befindet sich in einem guten Zustand und konnte kostenlos besichtigt werden. Im Internet stand, das die Burg begehbar ist und man von oben einen tollen Ausblick hätte, leider hatten wir das Glück nicht, denn die Burg war bei unserem Eintreffen verschlossen, schade.

Danach ging es weiter zum nächsten Fotostopp am *Meenogahane Pier*.

*Meenogahane-Pier* ist ein abgelegener Fischerhafen mit einer atemberaubenden Kulisse, an einem abgelegenen Ort, der Entdeckern den Zugang zu einem scheinbar unzugänglichen und daher völlig unterschätzten Küstenabschnitt ermöglicht. Hier finden Sie sich umgeben von schroffen Klippen und Felsformationen, die aus dem Ozean ragen, einschließlich eines massiven Meeresstapels, der sich aus der Mitte des Hafens erhebt, der von den Einheimischen als "Horricles" bezeichnet wird.

Im Anschluss ging es dann zum dritten und letzten Fotostopp auf der heutigen Tour, dem *Ballyheigue Beach*

Der *Ballyheigue Beach* ist ein durchgängiger, 10 km langer Streifen mit Sandstränden und Dünen, der sich vom beliebten Ferienort Ballyheigue, entlang der Atlantikküste zieht.

Zurück führte unsere Route quer über die Dörfer. Für mich landschaftlich wunderschön, für die anderen eher nur schlechte Straßen 🤣

Den Abend ließen wir heute mal in der *The Locke Bar* ausklingen. 


Beim leckeren Essen und irischer Live-Musik, denn die Atmosphäre hier entspricht exakt den gängigen Vorstellungen, die man sich über ein irisches Pub macht. Im Inneren herrscht irischer rustikaler Barbetrieb mit Live-Musik und irischem Tanz. Hier ist es abends sehr voll und laut, aber dennoch fühlten wir uns hier gemütlich. Das Essen ist keine kulinarische Offenbarung aber aus frischen Zutaten und entspricht wohl dem, was man als gute Hausmannskost bezeichnet.

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Dienstag, den 17.05. (IR-Tour Tag 11 von 20)

11. Etappe (206km), Tagesausflug *Galway*.

*Galway* ist eine Hafenstadt an der irischen Westküste, die an der Mündung des Corrib in den Atlantik liegt. Zentrum der Stadt ist der im 18. Jh. angelegte Eyre Square. Rings um den beliebten Treffpunkt liegen Geschäfte und traditionelle Pubs, in denen oft traditionelle irische Musik gespielt wird. Im nahen Latin Quarter sind Teile der mittelalterlichen Stadtmauern erhalten. In den gewundenen Gassen wechseln sich Kunstgalerien, Boutiquen und Cafés mit Natursteinfassaden ab.

 
 
Dieser kleine niedliche Hafenort (so wurde er jedenfalls überall beschrieben) entpuppte sich als drittgrößte Stadt Irlands. Die Highlights der Fußgängerzone waren auch sehr minimiert.




Wir hatten extra mit dem Hop-On-Hop-Off Bus eine Sightseeing-Tour unternommen um die Stadt genauer kennenzulernen, aber auch die war nicht so "dolle", kurz gesagt, es war etwas enttäuschend, aber wir hatten das Beste, bei diesem eher unbeständigen Wetter, daraus gemacht...
 


Von Galway machten wir uns dann auf den direkten Weg zurück nach Limerick, allerdings blieben wir leider nicht vom Regen verschont.

Den Abend ließen wir dann gemütlich, beim Bierchen ausklingen...

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Mittwoch, den 18.05. (IR-Tour Tag 12 von 20)

Heute war der Tagesausflug *Limerick zu Fuß erkunden* an der Reihe.

*Limerick* ist eine Großstadt in der Provinz Munster im Süden Irlands. Ihre kompakte Altstadt ist bekannt für die mittelalterliche St. Mary’s Cathedral und den Platz St. John’s Square mit seinen georgianischen Stadthäusern. Ein Wahrzeichen der Stadt ist das King John’s Castle, eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, die am Fluss Shannon liegt.

 
Da heute den ganzen Tag schlechtes Wetter angekündigt war, und wir ca direkt im Zentrum unsere Unterkunft hatten, hatten wir beschlossen die Moppeds heute mal stehen zulassen und Limerick zu Fuß zu erkunden. 
 
Das erste Anlaufziel war die *Saint Mary's Cathedral*, die wir uns natürlich auch von innen ansehen mussten.

Die *Saint Mary's Cathedral*, ist eine Kathedrale der Church of Ireland in Limerick, die der Jungfrau Maria geweiht ist. Sie ist zu dem das älteste Gebäude der Stadt, mit dem schönen Westportal aus dem Jahr 1180. Das Gotteshaus steht in der Nähe des King John´s Castle und des River Shannon.

Als nächstes machten wir uns auf den Weg zum *King John's Castle* und auch hier war eine ausgiebige Erkundigung der Burg, Pflicht.

*King John’s Castle* ist eine Burg aus dem 13. Jahrhundert auf der Insel King’s Island am Shannon in Limerick, Irland. Auch wenn sich an dieser Stelle schon seit dem Jahr 922, als die Wikinger auf der Insel lebten, eine Befestigungsanlage befand, wurde die Burg selbst im Auftrag von König Johann im Jahr 1200 erbaut.

Im *King John's Castle* befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte dieser Stadt, sowie einige Foltergeräte und man kann auch auf den Turm steigen, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Von hier oben hatten wir einen traumhaften Ausblick.

Zu guter Letzt ging es dann noch zur *Cathedral St. John the Baptist (St John's Cathedral)*

Die *St John's Cathedral* von Limerick ist die Kathedrale des römisch-katholischen Bistums Limerick. Sie steht in der irischen Stadt Limerick und ist im neugotischen Stil erbaut. Die Kathedrale ist das größte Kirchengebäude in Irland, und ihr Turm ist mit 93,3 Metern der höchste Kirchturm der Insel.

Natürlich mussten wir uns die Kathedrale auch von innen anschauen und das obwohl dort gerade eine Kommunion stattfand, was uns davon allerdings nicht abhielt....  


Den Abend ließen wir dann gemütlich, beim Abendessen und einigen Bierchen, im *Cobblestone Joes* ausklingen
 

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Donnerstag, den 19.05. (IR-Tour Tag 13 von 20)

12. Etappe (216km), Tagestour "Cliffs of Moher"

Die Westküste Irlands gilt als raue Schönheit, geprägt von schroffen Felsen, unendlich grünen Weiten und tosenden Winden. Und die Grüne Insel begrüßt die Wellen, die aus Amerika über den Atlantik schwappen, mit dem wohl spektakulärsten Küstenabschnitt, den Europa zu bieten hat: den *Cliffs of Moher*.

Eine der Attraktionen in Irland erstreckt sich an der Westküste über acht Küstenkilometer und ragt an ihrem höchsten Punkt 214 Meter über dem Meeresspiegel auf: die *Cliffs of Moher*. Dunkle, grasbewachsene Plateaus enden hier abrupt in fast senkrecht abfallenden Steilwänden und bieten einen ebenso faszinierenden wie schwindelerregenden Blick in die Tiefe.
Zwischen der brüchigen Kante und dem tosenden Meer liegen nichts als Luft und 214 Meter freier Fall. Unten spritzt die Gischt, in den Felsnischen tummeln sich unzählige Möwen, Dohlen und Lummen, aber auch Sturmtaucher und Papageientaucher sind hier zu finden.
Über 700.000 Besucher bestaunen jährlich die *Cliffs of Moher*. Ein Ort zwanghafter Faszination der mitunter tagelang im Nebel, im Dauerregen oder in der Gischt verschwindet, aber dennoch eine enorme Anziehungskraft ausübt.
Die *Cliffs of Moher* gehören wohl zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Irland, also durften die bei uns auch nicht fehlen.

Und so machten wir uns heute auf den Weg zu den Cliffs of Moher. Auf unserer Route dorthin machten wir den ersten Fotostopp an der *Quin Friary Abbey*.

Die *Quin Friary* ist ein ehemaliges Franziskanerkloster in Quin im County Clare im Westen der Republik Irland. Im Volksmund wird das Kloster als „Quin Abbey“ bezeichnet, was jedoch irreführend ist, da es niemals eine Abtei war.
Das Kloster wurde auf den Ruinen einer normannischen Burg errichtet. Diese war um 1280 als quadratische Anlage mit vier runden Ecktürmen errichtet worden.

Danach ging es dann weiter auf der N85 entlang zu den *Cliffs of Moher*. 

Schon von weitem sahen wir den riesigen Parkplatz und die vielen Reisebusse. Erst einmal unsere Parkgebühr von ca. 8€/p.P. bezahlt und unsere Moppeds abgestellt. Den Rest mussten wir dann zu Fuß gehen. Wo es langgeht, das sah man an der Schlange der Menschen, die an einer Ameisenstraße erinnerte. Ja das hier war ein absoluter Touristenmagnet. Die Felsenküste mag zwar rau und zerklüftet sein, aber das ganze Drumherum ähnelte dafür eher einer künstlichen Parkanlage, schade dadurch geht eigentlich der Reiz dieser Landschaft verloren. 
Wir hatten andere Stellen (z.B. die *Kilkee Cliffs*) gesehen, wo alles naturbelassen war, und dadurch viel interessanter wirkte. 


Aber da wir schon mal hier waren, haben wir uns natürlich auch alles genauer angeschaut. Dazu gehörte auch der Blick vom Wachturm *O’Brien’s Tower* und die obligatorischen Erinnerungsfotos.
Mag zwar das Landinnere etwas langweilig wirken, aber die Sicht auf die raue Küstenlandschaft ist traumhaft.
Anschließend ging es dann weiter auf unserer Route. Wir folgten immer der Küstenstraße (R479 & R477), dadurch hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die ständig wechselnden Küstenabschnitte.
 
Am *Poulsallagh* (Chandelle’s Rock) mussten wir dann aber wieder einen Fotostopp einlegen. Die stark verwitterten Kalkstein Pflaster, mit dem großen Findling hatten uns einfach fasziniert. *Poulsallagh* liegt in der Nähe der Atlantikküste der Burren, County Clare, Irland.

Weiter ging es auf der R477, bis zum nächsten Fotostopp *Murrooghtoohy* 

*Murrooghtoohy*, an der nördlichsten Spitze der Grafschaft Clare, bietet einen wirklich atemberaubenden Blick über die Bucht von Galway und die umliegende Küste der Aran-Insel und die Oranmore-Bucht östlich der Stadt Galway. Der *Murrooghtoohy Discovery Point* zeichnet sich durch die „Mondlandschaft“ der Burren aus, die aus glatten Felsen und begrenzten, steilen Schluchten besteht, die als „Grykes“ bekannt sind. In diesen Grykes wächst eine reiche Flora, von denen einige für den Burren charakteristisch sind, wie der Frauenfarn. Parkplätze sind am informellen Parkplatz begrenzt.

Nach etlichen Fotos, ging es dann weiter auf der R477, immer entlang der Küste, bis zu unserem nächsten Fotostopp *Dunguairy Castle*.  

*Dunguaire Castle* steht bei Kinvara im Süden des County Galway in Irland.
Es hat seinen Namen vom alten Dun des Königs Guaire von Connacht, der im Jahre 662 n. Chr. starb. Das originale Dun ist wahrscheinlich der Erdwall mit Mauerresten auf der Landspitze westlich des Castle. Dunguaire Castle war nie eine Burg im militärischen Sinn, sondern ein typisches Tower House.  
Das Dunguaire Tower House wurde im Jahre 1520 von Guaires Nachkommen aus dem Clan der O’Hynes errichtet. Im Jahre 1924 wurde Dunguaire Castle von Oliver St. John Gogarty, einem Chirurgen, restauriert. Das Castle wurde 1954 von Lady Ampthill erworben, die die Wiederherstellung vervollständigte und es 1972 verkaufte. Seit 1966 ist es für Besucher geöffnet und dient als Veranstaltungsort für mittelalterliche Bankette. Im Jahre 1979 bildete das Schloss die Kulisse für den Actionfilm Sprengkommando Atlantik. 

Leider kamen wir dort etwas zu spät an und so konnten wir an einer Führung im Innern der Burg bzw. Tower House, nicht mehr teilnehmen. Uns blieb nur die Außenansicht, schade...


Da dies unser letzter View-Point war, verließen wir die Küstenstraße und fuhren durch das Landinnere zurück nach Limerick. 

Den Abend ließen wir dann gemütlich, beim Abendessen und einigen Bierchen, im *Cobblestone Joes* ausklingen 

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Freitag, den 20.05. (IR-Tour Tag 14 von 20)

13. Etappe (116km), kurze Rund-Tour *Rock of Cashel*

Am heutigen letzten Tag in Limerick, wollten wir eigentlich den Healypass fahren. Aber auf Grund der Wetterlage hatten uns um entschieden und nur eine kurze Rund-Tour zum *Rock of Cashel* unternommen.

Im Süden Irlands, im Herzen der kleinen Ortschaft Cashel, thront der Rock of Cashel auf einer Erhebung. Die Silhouette der beeindruckenden Ruine ist das Herzstück der 2.800-Seelen-Gemeinde, deren Beiname "irische Akropolis" nicht von ungefähr kommt. Der Rock of Cashel ist ein wahres architektonisches Kunstwerk, das mit Zinnen, Spitzgiebeln und Türmen gesäumt ist. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich nur noch erahnen, dass der aus der flachen Naturlandschaft des Counties Tipperary ragende Felsen einst ein Sitz von Aristokraten gewesen ist. Heute ist der Rock of Cashel zu einem der beliebtesten Touristenmagneten aus dem ganzen Land avanciert. 

Nach einer ausgiebigen Besichtigung und etlichen Fotos, ging es dann auf einer anderen Route zurück nach Limerick. Schließlich mussten wir ja noch, für die morgige Abreise, alles zusammen packen.

Am Abend gab es dann aber noch ein Highlight für uns...

Wir hatten vor ein paar Tagen in unserem Restaurant *Cobblestone Jones* nachgefragt, wo man hier in der Nähe typisches "Irish Stew" essen kann.
Die Antwort war enttäuschend: nirgends, denn das ist eher ein Essen für die Wintermonate .
Wenig später bekamen wir zur Antwort, das der Chef extra für uns "Irish Stew" kochen wollte, na das ließen wir uns dich nicht 2x sagen und so bestellten wir uns "Irish Stew" als Abschiedsessen für den heutigen Tag ... 

Für diejenigen die nicht wissen was "Irish Stew" ist, hier die Erklärung:

Das Irish Stew ist ein traditionelles Eintopfgericht der irischen Küche. Es besteht hauptsächlich aus Hammel- oder Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Oft werden auch Karotten, Pastinaken, Steckrüben oder Graupen hinzugefügt, von Puristen werden diese jedoch abgelehnt.

Leider endete der heutige Abend etwas unschön, denn aufgrund der Erkrankung einiger Gruppenmitglieder und die daraus entstandene Corona-Debatte, wurde es am Ende etwas hitzig. Schade das die meisten Menschen Probleme mit sachlichen Diskussionen haben, bzw. einfach zu feige sind, ihre Meinung zu sagen. Lieber trennen sie sich hinterher, ohne Begründung, von allem... 

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Samstag, den 21.05. (IR-Tour Tag 15 von 20)

14. Etappe (193km), Rückfahrt zum Fährhafen Roslare

So heute hieß es nun Abschied nehmen von "Ireland". Nachdem Frühstück, wir machten uns auf den Rückweg zum Fährhafen Roslare. Es waren die letzten 193km auf irischem Boden mit Linksverkehr. 

Um 16:45h verließ unsere Fähre den Hafen von Roslare, mit Kurs auf Cherbourg (F). Für fuhren mit der gleichen Fähre der Stena Line "Horizon" zurück. Die Überfahrt dauerte 17,5 Std., nur diesmal konnten wir die Nacht in unseren gebuchten Kabinen verbringen. Wir waren richtig überrascht von der Größe der Kabinen. Es war alles vorhanden, WC, Dusche und super bequeme Betten. Es war eine erholsame Überfahrt.


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Sonntag, den 22.05. (IR-Tour Tag 16 von 20)

15. Etappe (260km), Fahrt nach Motteville (F)

Wir hatten die Nacht traumhaft geschlafen, wurden freundlich um 8h vom Kapitän, über den Bordlautsprecher, geweckt und danach ging es noch gemütlich zum Frühstücken. Nach 17,5Std Fährenüberfahrt erreichten wir völlig entspannt um 10:45h den Hafen von Cherbough/Frankreich. Nun ging es 260km landeinwärts nach Motteville. Oje, hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht, na hoffentlich bekommen wir hier auch noch etwas zu Essen...
Aber womit keiner gerechnet hatte, der Abend wurde noch zum richtigen Highlight.

Nun aber erst einmal der Reihe nach...

Als erstes unsere Unterkunft: "L’orangerie chambres d’hôtes", der Name lässt schon viel hoffen und so war es auch...
Anscheinend war das mal ein edler Gutshof. Die Zimmer waren niedlich eingerichtet, jedes sah anders aus...
Dann stellten wir die Frage ob wir heute Abend hier noch etwas zu essen bekommen könnten? "Ja, Fisch oder Fleisch" war die Antwort und wir hatten uns auf Fleisch geeinigt.

Was dann kam, hatte uns alle überrascht....
Es wurde extra für uns an der großen Tafel gedeckt und wir bekamen ein 4-Gänge-Menue, mit allem drum herum... 

- Als erstes wurde uns ein Glas Rosé gereicht...
- 1.Gang, die Vorspeise, ein Fisch/Reis Cocktail mit Pampelmuse
- 2.Gang, der Hauptgang, Rinderfilet mit Rosmarin-Kartoffel & Sauce Béarnaise.
- 3.Gang, Käseplatte aus 3 versch. Käsesorten: Ziege, Schaf & Kuh
- zum Abschluss der 4.Gang Käsekuchen mit Himbeersauce & einen Espresso, voila... 

Getränke konnten wir so viel bekommen wie wir mochten und an der Käseplatte konnten wir uns ebenso bedienen, bis wir nicht mehr wollten. Ich hatte noch nie solch einen milden Ziegen- & Schafskäse gegessen...

Allerdings hatten wir auch mit etwas gemischten Gefühlen dieses Mahl genossen, denn dadurch das wir nicht mit solch einem Menü gerechnet hatten, hatten wir auch nicht über den Preis gesprochen...
Aber auch das ging in Ordnung, Als wir am nächsten Morgen unsere Rechnung bezahlten, wurden uns 70€ p.P. für das exzellente Abendessen berechnet, da konnten wir nicht meckern.

Unterkunft: L’orangerie chambres d’hôtes, 357 Rue Alexis Ricordel, 76970 Motteville (F)

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Montag, den 23.05. (IR-Tour Tag 17 von 20)

16. Etappe (325km), Fahrt nach Florennes (B)

Auf unserer heutigen Etappe verließen wir Frankreich und machten uns, bei strömenden Regen, auf den Weg ins 325km entfernte Florennes, in Belgien. 
Die Fahrt als solches war sehr unspektakulär. 

Hier erwartete uns eine andere Art der Übernachtung. 

Das Hotel trug den Namen *Darma City* und ich bin davon ausgegangen, das hier früher vielleicht mal ein buddhistisches Kloster oder etwas Ähnliches war, aber das wir wirklich in einem Buddhistischen-Tibetischen Zentrum, übernachten sollten, damit hatte ich nicht gerechnet, aber nun gut...🤔  Als uns beim Einchecken dann auch noch gesagt wurde, das sie hier nur Tee trinken und sich vegan ernähren, ahnten wir ja schon böses für unser Frühstück am nächsten Morgen.
Die Unterkunft im Dharma City war sehr einfach und wir hatten zu dem auch noch das Pech, dass sich das Hotel gerade in der Renovierungsphase befand, somit war auch das Restaurant geschlossen. Also mussten wir mal wieder auf den Lieferando-Pizza-Lieferdienst zurückgreifen, aber egal es war ja nur für eine Nacht und da es hier auch keinen Alkohol gab, holten wir uns schnell noch ein paar Biere im nächstgelegenen Supermarkt....

Unterkunft: Dharma City, 300 Rue de Mettet, 5620 Florennes (B)

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Dienstag, den 24.05. (IR-Tour Tag 18 von 20)

17. Etappe (315km), Fahrt nach Ledgen (D)

Nach einem unerwarteten guten Frühstück im *Dharma City*, mit leckerem Kaffee, ging es heute weiter in Richtung Deutschland. Auf unseren 315km fuhren wir durch 3 Länder: Belgien, Niederlande & Deutschland. 

Das Wetter war sehr wechselhaft und wir mussten den einen oder anderen Schauer über uns ergehen lassen. Es gab auch wieder 2 Zwischenstopps beim Harley-Dealer Fraussen in Genk (B), für das obligatorische Dealer-Shirt und dem Stempel fürs Roadbook. In Deutschland gab es dann den nächsten Zwischenstopp, auf der ersten Tanke stürzten wir uns auf Bockwurst mit Senf, was für ein Genuss, lecker...

Den Abend ließen wir dann bei einem Abschlussbierchen und einem herrlichen Sonnenuntergang genießen. Naja aufgrund der hitzigen Diskussion in Irland und der gesundheitlich angeschlagenen Gruppe, war es eh vorbei mit der all abendlichen Gemütlichkeit. 

 
Unterkunft: Landhotel Hermannshöhe, Haulingort 30 / B474, 48739 Legden (D)
 

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Mittwoch, den 25.05. (
IR-Tour Tag 19 von 20)

18. Etappe (315km), Fahrt nach Weyhausen

Auf unserer heutigen 315km langen Etappe, ging es wieder einen Schritt näher in Richtung Heimat und das sogar trocken
Gegen Mittag machten wir dann noch einmal eine größere Rast beim American Diner "Miss Pepper" und im Anschluss ging es dann weiter zu unserer letzten Unterkunft. Es ist die letzte Übernachtung in einem fremden Bett und der vorletzte gemeinsame Tag.
Den Abschluss krönten wir noch einmal mit dem besten Hotel auf dieser Reise.
Wir übernachteten heute in einem 4,5* Best Western Premier Hotel in Weyhausen und ließen den Abend, ein letztes Mal, beim gemütlichen Bier ausklingen. Leider waren wir dabei nicht komplett, denn meiner Frau ging es heute echt mies und das Hotel war so nett und hat ihr das Abendessen aufs Zimmer serviert, danke nochmals für den guten Service... 👍

Unterkunft: Best Western Premier Hotel Alte Mühle, Wolfsburger Str. 72, 38554 Weyhausen (D)

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Donnerstag, den 26.05. (IR-Tour Tag 20 von 20)

19. Etappe (240km), Fahrt nach Berlin

So heute ging es nun auf die letzte Etappe (240km). Das war das Ende unserer Irland-Tour 2022...
Nach 19 Tagen, 5 Ländern, 10 verschiedene Unterkünften, knapp 5000km mit dem Mopped unterwegs und vielen Erlebnissen & Eindrücken, sind wir wieder zu Hause angekommen.
Leider nicht alle ganz gesund...
 
 
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Quellverweise aus Google, Wikipedia, https://www.gruene-insel.de/blog/2018/loop-head-drive/, https://www.irish-net.de/Entdecke-Irland/Irland-Sehenswuerdigkeiten/Top-Sehenswuerdigkeiten-im-Westen-Irlands/Cliffs-of-Moher/, https://www.theirishroadtrip.com/bridges-of-ross/

 

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